Samstag, 24. Juli 2010

Normandie 2010

Vor kurzem habe ich mir ein neues Objektiv geleistet. Es hört auf den etwas sperrigen Namen:

Tamron SP AF 17-50/2,8 XR Di II LD Asph. IF

Damit geht mein bisheriges Normalzoom Canon 18-55/ 3,5-6,5 IS in Rente und wird nur noch für irgendwelche Retroadapter-Makro Spielereien herhalten müssen. Dennoch ist es kein schlechtes Onjektiv und ein gutes Einsteigerobjektiv denke ich. Deshalb wollte ich hier einige Bilder seines letzten großen Einsatzes als Standardzoom zeigen, meinen Normandieurlaub 2010 im eigenen VW-Bus.

Angeregt von meiner Schwalbentour mit Nicki und Cady letztes Jahr haben Cady und ich auch diesmal Tagebuch geführt, stilvoll auf Pappteller.

Mein GPS hat die Route auch mitgeschnitten, leider speichert es immer nur 20 Tracks parallel, so dass lediglich die beiden letzten Tage, sprich Rücktour noch verfügbar sind. Wenn ich mal wieder viel Zeit haben sollte, was wohl Anfang August der Fall sein wird, so werde ich mal versuchen, die Bilder automatisiert mit Koordinaten zu versehen und dann eine Darstellung in Google Maps zu versuchen.

Der Urlaub war recht entspannt, keine technischen Probleme mit dem Auto, wahrscheinlich, weil ich noch schnell ADAC-Plus Mitglied geworden bin. Das Zeil war von Anfang an: Hauptsache Frankreich und das haben wir mit Omaha-Beach als westlichsten Punkt unserer Reise ja wohl auch übertrumpft!

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Reisebericht:

Am 1. Tag hat uns jedoch schon ein kleiner Ort bei Jever an der Nordsee gereicht, da es schweineheiß war und wir erst gegen 15 Uhr aus HH raus waren, da jemand sein Handtuch vergessen hatte. (s. Per Anhalter durch die Galaxis -> Handtuch wichtig!). Der Stellplatz war schön, an dem vorhandenen FKK-Strand waren jedoch nur Männer, vorwiegend über 40. Dahinter war aber auch noch ein schöner Badestrand.



Den nächsten Tag ging es dann über Landstraße nach Holland, wo der Sprit mit 1.14 an der Autobahn spottbillig war (dachte ich). Ein plötzlicher Regenschauer brachte meinen Scheibenwischer dazu, die Mitarbeit einzustellen und ich musste immer wieder aussteigen, um ihn zu richten. Während wir Richtung Belgien fahren trifft Deutschland zum 1:0, wir erfahren es per SMS. Wir fahren über Autobahn und navigieren nach Aalst, vergessen aber das Land von Niederlande auf Belgien umzustellen. Nach einer Stunde wird der Fehler bemerkt und korrigiert. In Eeklo in Belgien schlafen wir dann auf einem Stellplatz an einem kleinen Yachthafen und freuen uns, dass Deutschland Argentinien geputzt hat.

Am nächsten Tag schaffen wir es dann nach Frankreich, welches landschaftlich und insbesondere vom Straßenbelag wesentlich schöner ist als Belgien. Was die Autobahn nennen, heißt bei uns "Achtung Straßenschäden"! Der Stellplatz in Le-Touquet-Paris-Plage grenzt an einen Top-Strand mit ordentlich Wellen. Danach geht es weiter nach Honfleur, auf dem Weg keucht der Bus an Bergen ganz ordentlich und muss in den 3. Gang runtergeschaltet werden! In Honfleur dann ein klassisches Abendbrot aus Cidre, Wein, Baguette und Käse. Die nächsten Tage fahren wir nach Villers und Omaha Beach, 2 fantastische Strände, wo man super baden kann, dann über Ouistreham und Doudeville zurück nach Holland auf einen Stellplatz auf einer Obstplantage, auf der wir mit Kuchen und Saft empfangen werden(!) (am wichtigsten war aber die Dusche...) und von da wieder nach Hamburg.

Ein toller Trip insgesamt, den ich in einer ähnlichen Form Richtung Italien mal wiederholen will!

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