Google Latitude ist ein interessantes
Handy-Programm, das die
Position des Benutzes im Internet bzw. seinen Freunden freigibt. Dazu ist es nicht zwingend notwendig ein GPS fähiges Handy zu besitzen. Die Ortung kann auch über die Zugangsknoten des Handynetzes erfolgen (natürlich leidet darunter die Genauigkeit)
Warum sollte man das machen?Für den Alltagsmenschen, der den Großteil des Tages seiner Arbeit nachgeht, ist dieses Programm wohl eher weniger empfehlenswert.
Für den Menschen, der viel unterwegs ist, viele Freunde hat, die ebenfalls sehr mobil sind, und Lust hat von seinem Handy spontan benachrichtig zu werden (per GoogleMail), wenn einer seiner Freund in seinem Umfeld (400m) sind, sodass man sich spontan zum Kaffee trinken treffen kann, der sollte dieses Programm zusammen mit seinen Freunden durchaus mal ausprobieren!
Ich werde es jetzt jedenfalls jetzt testen!Leider ergibt sich dabei noch ein großes Problem: Bis jetzt habe ich genau NULL Freunde, die sich das Programm installieren UND gleichzeitig für mindestens ein paar Wochen durchgehend das Programm auf dem Handy laufen lassen, um es vernünftig zu testen.
Was spricht gegen das Programm?Es gibt ja immer wieder Kritik gegen Google. Datenverkauf, Einsicht in private Nachrichten, Adressen, usw. usw. usw.
Aber seien wir mal ganz ehrlich: Ob ich meine Position jetzt meinen Freunden mitteile (natürlich kann ich das jederzeit ausschalten oder meine Position auch manuell setzen ;-) ) und man kann einfach so herausfinden wo ich bin, oder diejenigen, die wirklich an meinem Standort interessiert sind, fragen den Netzbetreiber... letzendlich kriegt man meine Position! Ob mit oder ohne Latitude!
Der zweite negative Punkt ist natürlich, dass ständig eine Internetverbindung aufgebaut wird, um die Position zu übermitteln.
Ich habe jetzt eine Stunde lang
Google Latitude und Google Mail (automatischer Mailabruf, wobei keine Mail ankamen) laufen lassen und bin auf ein
Datenvolumen von ca 10 kb/Stunde gekommen.
Würde man jetzt also jetzt Tag und Nacht diese beiden Programme laufen lassen, käme man also auf ein
Volumen von 7,2 MB pro Monat.
Dies lässt sich also locker mit dem günstigesten Internettarif eines (fast) jeden Netzbetreibers finanzieren.
(Beispiel: O2 30MB für 5 Euro im Monat)
Wo bin ich?Wer also jetzt herausfinden möchte, wo ich gerade stecke, der muss
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